Entwicklung des Faschismus in Deutschland – Teil II – Bundesrepublik

Inhalt:

Abschnitt 1:

Der Schwur von Buchenwald

Abschnitt 2:

Die Unterdrückung der antifaschistischen Komitees und der Selbstorganisation der Arbeiter

Abschnitt 3:

Missachtung der Vereinbarungen des Potsdamer Abkommens

3a. Abrüstung und Entmilitarisierung?

3b. Ausschaltung der Kriegsindustrie?

3c. Bestrafung der Kriegsverbrecher?

3d. Keine Errichtung einer zentralen deutschen Regierung?

3e. Entfernung aller Mitglieder der NSDAP aus Ämtern und verantwortlichen Posten

3f. Zerschlagung der Nazi-Organisationen?

Abschnitt 4:

Einige wichtige Stationen der Entwicklung des Kapitalismus in Nachkriegs-Deutschland

4a. Objektiver Zwang zur europäischen Vereinigung

4b. Besitzverhältnisse einiger Konzerne in Deutschland

4c. Die Förderung der kapitalistischen Umgestaltung durch den deutschen Staat

4d. Bad Banks

Abschnitt 5:

Auswirkungen der kapitalistischen Entwicklung auf das Kleinbürgertum

5a. Über die Kleinunternehmer

5b. Über die kleinen Bauern

5c. Über die Intelligenz

Abschnitt 6:

Der Antisemitismus bleibt fest verwurzelt

Abschnitt 7:

Rassistische Politik gegenüber Flüchtlingen

Abschnitt 8:

Die CSU und der Anti-Islam

Abschnitt 9:

Kontinuität der Ziele und Aufgaben von Institutionen im Westen Deutschlands

9a. Staatsbürgerliche Vereinigung (SV)

9b. Der Bundesnachrichtendienst (BND)

9c. Das Bundeskriminalamt (BKA)

9d. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV)

Abschnitt 10:

Haltung des Staates und seiner Institutionen zu den Neonazis

Abschnitt 11:

Staatliche Überwachung der werktätigen Bevölkerung statt staatlicher Schutz

Abschnitt 12:

Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

Das war die Überzeugung vieler Menschen am Ende des II. Weltkrieges. Die Überlebenden des Konzentrationslager Buchenwald schworen:


„Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht!

Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig.

Zum Zeichen Eurer Bereitschaft für diesen Kampf erhebt die Hand zum Schwur und sprecht mir nach:

W I R  S C H W Ö R E N !“

Der gesamte Text dieses Schwurs ist hier zu finden: (Buchenwaldschwur.pdf)

So bewegend dieser Schwur auch ist, so zeigt er doch auch exemplarisch die Schwäche der antifaschistischen Bewegung: Die fehlende Erkenntnis, dass der Kapitalismus die Grundlage für Faschismus ist. Der Vertreter des amerikanischen Imperialismus, Präsident F.D. Roosevelt wird ein Freund der Antifaschisten aller Länder genannt. Dass die Regierung der USA das nicht war, sollte sich sehr bald herausstellen.

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